Der Google Reader und ich…

… hatten lange eine innige Beziehung miteinander. Ich glaube, ich habe seit jeher nichts anderes genutzt für RSS-Feeds. Wann das ganze begann, weiß ich nicht – da ich mit dem Kauf meines Smartphones ein neues Google-Konto einrichtete und die Reader-Abos dorthin wanderten, es sind aber ausreichend. Alleine die Statistik der letzten 30 Tage besagt:

Nunja, ich werde mir wohl eine Alternative suchen müssen. Feedly wirkt bisher ganz nett, aber mir so Magazin-lastig – und vor allem nicht ohne Add-on nutzbar. Und nicht mit der Reader-App auf dem Handy, die ich bisher nutze (gReader). NewsBlur hätte ich mir gerne mal angeguckt, ist aber mittlerweile nur noch kostenpflichtig nutzbar, was das „nur mal schauen“ schwierig macht. Bis Juli ist noch Zeit, ich hoffe bis dahin findet sich noch andere Lösung. Der Reader ist tatsächlich der Dienst von Google, ohne den ich am schwierigsten leben kann. Mailanbieter gibt es viele, Suchmaschinen auch – aber einen RSS-Reader mit Online-Sync, den gibt es tatsächlich selten. Schade drum.

Siehe auch: boschblog: Das Aus einer Reader-Beziehung

Und das ist der Grund, warum ich ein Blog wollte, um ein wenig unabhängiger von Diensten wie Twitter/Facebook und dergleichen. Das WordPress-Blog kann ich nehmen und zur Not auf eigenen Webspace umziehen und bin nicht auf das Wohlwollen eines Internet-Dienstes angewiesen.

Advertisements