„Ich war noch niemals in New York“ – das Musical

Aufgrund einer glücklichen Fügung bekamen Freunde vier Tickets für das Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Oberhausen geschenkt und auch wenn ich jetzt nicht behaupten kann, ein großer Fan von Udo Jürgens zu sein und ganz sicher niemals das Geld für solch ein Ticket ausgegeben hätte: einfach so kann man das ja mal machen.

Bühnenbild

Und meine Zusammenfassung des Abends war: tatsächlich war ich ziemlich gut unterhalten. In Teilen wirkte die Story etwas gequält (natürlich musste ein Grieche mitspielen, damit man im Verlauf des Abends „Griechischer Wein“ spielen konnte z.B.), aber das ist vermutlich ein allgemeines Problem bei Musicals, die auf Bands/Sängern basieren.
Kurzzusammenfassung: zwei ältere Herrschaften türmen aus dem Altersheim, mit dem Kreuzfahrtschiff auf dem Weg nach New York. Die Tochter der Dame ist erfolgreiche Moderatorin, der Sohn des Herrn Wildtierfotograf. Die beiden bemühen sich also, ihre Eltern wieder ins Altersheim zurückzubringen und es kommt, wie es natürlich kommen muss, auch diese beiden kommen sich immer näher. Das ganze ist aber recht unterhaltsam, großartig fand ich auch den Charakter der Frau Alteisen, der Dame vom Altersheim („Corega-Tabs-Touristen“ ist eine geniale Wortschöpfung).
Natürlich kamen alle großen Hits vor, wobei ich vorher gesagt hätte, ich würde maximal zwei kennen, währenddessen wurde mir bewusst, dass es wohl doch ein, zwei mehr sind, die ich kenne. Und einige mehr, die ich nicht kannte, die mir aber recht gut gefielen, „Ein ehrenwertes Haus“ z.B.
Am besten, von der Show und vom Lied her, gefiel mir allerdings „Schöne Grüße aus der Hölle“ – kannte ich vorher gar nicht, war aber echt gut.

Achja, da es Aufführung Nummer 3000 war, weltweit gesehen, war Udo Jürgens selbst auch da und hat das Musical dann auch wohl aus den Zuschauerrängen mitverfolgt – mangels Fan-tum war das für mich aber nicht so interessant.

Kurzzusammenfassung: Kann man sich ansehen das Musical, ist erstaunlich unterhaltsam – Geld ausgeben würde ich allerdings immer noch nicht 😉

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