Gelesen im Februar

Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester
Jodi Picoults Romane zeichnen sich anscheinend dadurch aus, dass sie ein Thema aus der Perspektive verschiedener Beteiligter beschreibt, so auch in diesem Fall. Die 13jährige Anna wurde nur geboren, weil bei ihrer Schwester eine Form der Leukämie wurde und jemand mit den passenden genetischen Merkmalen gebraucht wurde. Nach einem Leben, das nur daraus bestand, dass sie für ihre Schwester da sein sollte, wenn irgendetwas ist, begehrt sie nun auf und erhebt Klage gegen ihre Eltern, da sie keine ihrer Nieren für ihre Schwester sterben möchte. Die Eltern sind fassungslos und das ganze geht vor Gericht. Ein schwieriges Thema, das hier behandelt wird. Allerdings hat mich der Schluss ein wenig enttäuscht.

Stephen Harbort – Ich musste sie kaputtmachen. Anatomie eines Jahrhundertmörders.
Stephen Harbort beschreibt hier das Leben und die Morde des Menschenfressers von Duisburg, der in der Zeit von 1955 bis 1976 in der Gegend des Niederrheins und Ruhrgebietes zwischen acht und vierzehn Menschen ermordete, letztendlich konnte nie genau geklärt werden, wieviele. Festgenommen wurde er schließlich, weil er sein letztes Opfer, ein kleines Mädchen, ausgeweidet und gekocht hat – Teile der Innereien verstopften die Toilette, sodass andere aufmerksam wurden. Stephan Harbort beschreibt hier, wie es dazu kam, wie die Morde wahrscheinlich abliefen. Ein interessantes Buch, wenn einen Serienmörder interessieren.

Rebecca Gablé – Der König der purpurnen Stadt
Mal wieder ein historischer Roman von Rebecca Gable. Er spielt im England im 14. Jahrhundert – die Hauptperson ein Tuchhändlerlehrling, der durch Glück und Geschick Erfolg in seinem Leben hat. Wie üblich gut recherchiert, wirklich interessant zu lesen. Und auch wenn es nicht offiziell zur Waringham-Saga dazu gehört: ein wenig Vorgeschichte ist es dann doch.

Kiara Singer – Lust auf ihn
Kiara Singer war mir bisher bekannt als die Autorin der „Kiara und Alina“-Reihe. Wer die noch nicht gelesen hat: Lasst es. Die Bücher sind wirklich nicht gut. Das Buch jetzt ist eine Sammlung von vier Kurzgeschichten, alle (bis auf Teile des Vokabulars) recht nett. Wer aber ein Problem mit non-con-Geschichten hat, sollte hier wohl eher die Finger davon lassen, denn gleich in der ersten Geschichte wird über den Kopf der weiblichen Hauptfigur hinweg entschieden und das ändert sich auch in den anderen Geschichten nicht.

Isabel Abedie – Lucian
Ich war mir am Anfang nicht sicher, wo ich dieses Buch einordnen soll – am Ende ist es aber klar Low Fantasy. Rebecca, ein normales Teenager-Mädchen, begegnet einem Menschen, Lucian, den sie absolut nicht einordnen kann. Es zieht sie aber absolut zu ihm hin, sie spürt seine Anwesenheit und die beiden scheinen miteinander verknüpft. Er allerdings weiß nicht, wie er heißt und wo er herkommt, hat keinerlei Geschichte. Es ist ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Fantasy und ein bisschen Teenager-Roman. Hat mir gefallen.

Gayle Forman – Lovesong
Die Fortsetzung des Romans „Wenn ich bleibe“. War mir am Anfang nicht klar, ist mir dann aber doch aufgefallen. Es geht um den Freund bzw. Ex-Freund des Mädchens aus dem ersten Buch. Um sein Leben nach dem tragischen Unfall, um die Trennung von ihm und Mia und dass er sie keinesfalls überwunden hat. Auch wenn er als Rockstar erfolgreich ist. Kann man lesen, ist zumindest unterhaltsam

Elisa Lorello – Vorgetäuscht
Eine Empfehlung der Frau Sophie 🙂 Hat mir auch prompt gut gefallen. Eine Liebesgeschichte ohne Kitsch. Uni-Dozentin trifft auf Callboy, lässt sich von ihm in die Kunst der Erotik einführen, und bringt im Gegenzug ihm Erotik bei. Sehr schön.

Vina Jackson – Eighty Days Amber
Ich fand ja schon die ersten drei Bände der „Eighty Days“-Reihe ziemlich gut und auch der vierte jetzt, der ein Spin-off ist und die Geschichte von Luba (der Tänzerin) erzählt.

Kira Gmork – Zweimal Hölle und zurück
Eigentlich mag ich keine Fanfictions. Für mich sind Geschichten mit dem letzten Buch abgeschlossen und ich hab nicht so das Bedürfnis, so sehr darin abzutauchen und mich noch ewig damit zu beschäftigen. Aber ich mache eine Ausnahme, wenn es um gut geschriebene Snape/Hermine-Pairings geht – so wie in dieser Fanfiction. Ich fand sie gut.

Kim Harrison – Blutspur/Blutspiel/Blutjagd/Blutpakt/Blutlied/Blutnacht/Blutkind
Ich hab mit der „Rachel Morgan“-Reihe angefangen. Irgendwie bin ich drüber gestolpert, und eine alternative Welt, in der aufgrund eines Virus, der sich via genmanipulierter Tomaten weiterverbreitet hat (was dazu führt, dass Menschen Tomaten eklig finden), ist offensichtlich geworden, dass es nicht nur Menschen gibt, sondern eben auch Inderlander. Also Vampire, Hexen, Hexer (das ist ein Unterschied), Pixies, Fairies, Leprachauns, Tiermenschen und so weiter. Rachel Morgan hat für die InderlandSecurity gearbeitet, ist nun aber selbstständig und versucht, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, gemeinsam mit ihrer vampirischen Mitbewohnerin Ivy, die gerne Blut und Sex von Rachel hätte. Die ersten sieben Bände hab ich diesen Monat gelesen, warten noch drei, bis dann irgendwann der elfte erscheint. Wer solcher Art Fantasy mag, ich fand es gut zu lesen.

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