Der Rest vom Ruhrgebiet: Duisburg-Meiderich

Da Duisburg bei Anne Schuessler viel zu wenig vertreten ist, mach ich mal. Und zwar über Duisburg-Meiderich, obwohl ich hier noch gar nicht so lange wohne (eineinhalb Jahre in etwa) und mich auch gar nicht so gut auskenne.

Von der Geschichte des Stadtteils weiß ich dann auch gar nicht soviel, außer dem, was bei Wikipedia steht. Früher eigenständig, dann zwangseingemeindet und nun Teil Duisburgs. Ist aber auch nicht so relevant, zumindest nicht fürs Wohnen hier. Und wohnen, das tue ich hier tatsächlich sehr gerne und kann es auch durchaus weiterempfehlen.

Direkt ums Eck (meines Wohnhauses) gibt es eine Einkaufsstraße, die Von-der-Mark-Straße (andere nennen sie auch Basarstraße)t), die alles Wesentliche bereithält. dm, Apotheken, Bäcker, Buchhandlung, Schuhgeschäft, diverse Handyläden, Fotogeschäft, Postfiliale und so weiter. Auf eben dieser Einkaufsstraße findet mittwochs und samstags auch ein Wochenmarkt statt, so etwas braucht man immer (auch wenn ich zugeben muss, dass, nachdem ich in Münster gewohnt habe, leider alle anderen Wochenmärkte, die ich so kennengelernt habe, gegen den Münsteraner verlieren). Auch Aldi und Rewe sind nah – und der IKEA ist mit dem Fahrrad problemlos zu erreichen.

Verkehrstechnisch ist Meiderich auch ganz gut angebunden. Abgesehen von der A59, die mir die Wahl zwischen 2 Auffahrten lässt, gibt es hier gleich zwei Straßenbahnlinien, die 903 und die U79, was dazu führt, dass die Taktung hier noch ein bisschen besser ist als an anderen Stellen in Duisburg. Und man ist mit dieser Straßenbahn in unter 10 Minuten direkt in der Duisburger Innenstadt, so schnell schafft das Auto das nicht. Buslinien gibt es auch noch, sind aber nicht so relevant (außerdem ist die Taktung da mehr halbstündlich wie so oft in Duisburg, was sie eher uninteressant macht). Und es gibt einen Bahnhof, von dem eine Bimmelbahn fährt – einmal bis nach Ruhrort, in die Gegenrichtung bis nach Oberhausen, was durchaus praktisch sein kann. (z.B. bei den ganzen Sperrungen des Hauptbahnhofs wegen der Bombenentschärfungen, die es in Duisburg ja immer wieder gibt).

Was sonst noch erwähnenswert ist: die Freizeitmöglichkeiten. Es gibt das Delta Music, die Wander-Disko, die nicht mehr wandert, direkt am IKEA. Ansonsten finden im Meidericher Stadtpark auch immer wieder mal Konzerte etc. statt. Im Stadtpark gibt es außerdem noch eine Minigolfanlage, viel Grün zum Spazieren gehen, einen Abenteuerspielplatz und Möglichkeiten für Sport. Aber, viel viel toller als diesen Stadtpark finde ich ja den Landschaftspark Nord in Duisburg. Ein stillgelegtes Hüttenwerk, das heute so viele Möglichkeiten bietet. Man kann klettern gehen, tauchen, die Aussicht vom Hochofen 5 genießen, einfach nur spazieren gehen oder, mein Favorit, die lange Röhrenrutsche runter. Gerne öfter, irgendwann wird es aber anstrengend. Alles in allem ein riesengroßer Spielplatz. Übrigens auch für jeden Auswärtigen ein lohnenswertes Ausflugsziel. (Oh, ihr habt hier ja soviel Grün).

Bild

Ansonsten bietet Meiderich das gleiche wie eigentlich jeder andere Stadtteil, so mit Sportvereinen, Schulen, Kirchen – alles Dinge, von denen ich (noch) keine Ahnung habe und die deshalb hier nicht weiter auftauchen.

Was ich noch empfehlen kann: Den müden Pinsel als Imbiss – und die Dönerbude direkt an der Haltestelle „Auf dem Damm“.

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Ein Gedanke zu „Der Rest vom Ruhrgebiet: Duisburg-Meiderich

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