Gelesen im Januar

Die Bücher, die ich im Januar gelesen habe:

Alex Capus – Leon & Louise
Die Zeit des ersten Weltkrieges in Frankreich. Leon geht von der Schule ab, um sich lieber für sein Vaterland zu engagieren und wird Morser. Dabei begegnet er Louise und die beiden verlieben sich ineinander. Doch die Wirren des Weltkrieges reißen sie bald auseinander – und sie begegnen sich erst Jahre später zufällig wieder, als Leon längst verheiratet ist und Kinder hat. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, nicht langweilig, nicht kitschig.

Annabel Pitcher – Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims
Jamies Schwester ist bei einem terroristischen Anschlag ums Leben gekommen, in Folge dessen bricht die gesamte Familie auseinander. Die Mutter hat einen neuen Partner, der Vater zieht mit dem Sohn und der verbleibenden Tochter um und scheitert daran, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und den Trauerprozess endgültig abzuschließen. Und mittendrin versucht Jamie, es hinzubekommen, dass die Familie nicht komplett auseinanderanbricht und eine Freundschaft zu einer Muslima aufzubauen, die seinem Vater überhaupt nicht passt.
Es wird nicht alles gut, aber es wird besser nach einer Weile und sie kommen halbwegs mit dem klar, was geschehen ist. Ein Buch, das die Frage danach stellt, wie man mit solch einem Schicksalsschlag umgeht – und was es mit den davon Betroffenen macht. Unbedingte Weiterempfehlung.

Hanna Winter – Die Spur der Kinder
Die Tochter einer Schriftstellerin verschwindet, vor zwei Jahren. Alles, was bleibt, ist eine weiße Lilie, die ihr zugesandt wurde. Jetzt verschwinden wieder Kinder und es scheint die gleiche Person verantwortlich zu sein. Zudem scheint der Verlobte der Schriftstellerin eine Rolle zu spielen.
Meiner Meinung nach ein solider Thriller, durchaus gut geschrieben, hat mich jetzt aber nicht so gefesselt, dass ich dringend weitere Bücher von Hanna Winter lesen müsste.

Kristin Cashore – Die Beschenkte/Die Flammende/Die Königliche
Fantasy-Literatur, allerdings eher wenig Fantasy enthalten. Prinzipiell geht es um eine Welt, bestehend aus mehreren Königreichen, in denen es Beschenkte gibt. Dieses sind Menschen mit einer besonderen Gabe (z.b. Gedanken lesen/nicht schlafen/sich alles merken, was man gelesen hat), welche an ihren Augen erkannt werden können, da sie verschiedenfarbig sind.
Das erste Buch handelt von Katsa, eben einer solchen Beschenkten, die zufällig über Bitterblue, die Prinzessin Monseas stolpert und sie rettet. Der zweite Band spielt ganz woanders und hat nur wenig Anknüpfungspunkte, während der dritte Band aus Bitterblues Perspektive geschrieben ist.
Insgesamt schöne Fantasy, hat mir wirklich gefallen.

Anke Groener – Nudeldicke Deern
Ein Sachbuch, eigentlich nicht an mich gerichtet, sondern an Menschen, die übergewichtig sind und deshalb eine Diät nach der anderen halten. Das ist die Geschichte der Autorin, die dann zu der Erkenntnis gelangt sind: Diäten sind Unsinn, dicke Menschen zu verteufeln ist Unsinn – ich höre lieber auf meinen Körper, der wird mir schon mitteilen, was er braucht. Und mit wirklich gutem Essen (also eher Wochenmarkt als Supermarkt) kann man sich nur Gutes tun.
Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen, egal ob man jetzt Diät hält oder nicht, es lohnt sich.

Camilla Läckberg – Der Leuchtturmwärter
Der siebte Band aus der Erika-Falck-Reihe, eine Kriminalromanreihe. Es gibt zwei Morde, die in einem gewissen Zusammenhang stehen. Und dazu eine Erzählung aus der Geschichte des Ortes, was vor langer Zeit auf der Leuchtturminsel passiert ist.
Ich muss sagen, dass man das zwar auch gut lesen konnte, aber mich dieser Band aufgrund seiner Vorhersehbarkeit etwas gelangweilt hat. Ich fand zumindest zwei Punkte relativ vorhersehbar, wenn mir auch bis zum Ende nicht klar wer, wer den „Haupt-Mord“ begangen hat. SPOILER: Zum einen, dass der Junge tot war, war schon klar und dass sie sich das alles einbildet, dass er reagiert. Zum anderen war mir auch klar, dass in dem geschichtlichen Teil die beiden Männer homosexuell waren und die Frau deshalb so schlecht behandelt wurde.

Antonia Michaelis – Solange die Nachtigall singt
Ein wenig schwierig einzusortieren, primär ist es aber eine Liebesgeschichte. Jari will drei Wochen wandern, ist aber recht schnell von diesem Plan abgebracht, als er ein hübsches Mädchen trifft und sie nach Hause begleitet. Das Buch erzählt, wie er die künftigen Monate (denn das werden es) bei ihr verlebt, was er erlebt – und was die Geschichte dieses Mädchens ist. Manchmal ein wenig verwirrend, aber trotz allem nicht so sehr überraschend.

Steven Chbosky – Das also ist mein Leben
Ein Jugendbuch, dessen Protagonist über sein Leben und seine Gefühle Briefe an einen nicht näher beschriebenen Freund schreibt. Seine erste Liebe, seine Freundschaften, die sich entwickeln – all das wird dargestellt und ist durchaus unterhaltsam.

Karen Duve – Grrrimm
Ich mag Märchen. Und deshalb fand ich dieses Buch ziemlich großartig. Karen Duve nimmt klassische Märchen (Dornröschen, Rotkäppchen, Schneewittchen) und erzählt sie neu, vor allen Dingen realistischer. Wer nimmt schon eine Ehefrau, die mit sieben Männern bereits zusammengelebt hat? Und dass Rotkäppchen aus einer Familie kommt, die sie eher schlecht behandelt, ist ja auch klar – warum sonst sollte sie allein durch den Wald geschickt werden? Die einzige Geschichte, die mir nicht so gefallen hat, war die mit Bruder Lustig. Mich irritiert einfach das Auftreten Jesu in Märchen und so gut fand ich es jetzt auch nicht.

Holly Goldberg Sloan – Sam & Emily. Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls.
Wieder eine Liebesgeschichte, wie ich erstaunt feststelle. Sam hat einen schizophrenen Vater, der seit Jahren mit seinen beiden Söhnen auf der Flucht ist. Die Lebensgrundlage sind Diebstähle und sie bleiben nie lange an einem Ort, nie werden sie irgendwo heimisch und nie wird sich um die Jungen gekümmert. Bis Sam Emily begegnet. Sie verlieben sich ineinander, natürlich. Und auch wenn Emilys Familie erst skeptisch war, sind auch sie begeistert – doch dann dreht Sams Vater wieder durch und zwingt die Jungen, die Stadt zu verlassen.

Megan Abbott – Das Ende der Unschuld
Zentral im Roman sind zwei dreizehnjährige Mädchen, beste Freundinnen, die alles miteinander teilen. Plötzlich verschwindet Evie – und Lizzie versucht herauszufinden, was passiert ist – und stellt fest, dass Evie tatsächlich Geheimnisse vor ihr hatte. Allerdings hat auch Lizzie Dinge für sich behalten, z.B. dass sie offensichtlich für Evies Vater schwärmt und im Laufe der Suche nach seiner Tochter immer wieder seine Nähe sucht.
Ich fand diesen Roman wirklich gut, wirklich nachvollziehbar geschrieben und spannend bei der Frage danach, warum Evie letztendlich verschwunden ist.

Iny Lorentz – Töchter der Sünde
Der 5. Teil der Wanderhuren-Saga. Der Sohn der Wanderhure begibt sich auf Reise nach Italien – und verliebt sich einerseits in eine Nonne (was sehr unpraktisch ist), andererseits in die Tochter eines dem deutschen König feindlich gesinntem (was auch nicht besser ist). Ein historischer Roman, den ich zur reinen Unterhaltung gelesen habe, dafür ging es ganz gut – man darf nur nicht zuviel erwarten, vermute ich.

Linda Castillo – Blutige Stille
Eine Amish-Familie wird brutal ermordet aufgefunden, die beiden Mädchen dabei entsetzlich misshandelt. Die Frage stellt sich, wer dafür verantwortlich ist, wer hat dafür ein Motiv? Ein Krimi, der mir gefallen hat, ließ sich ganz gut lesen.

Sandra Henke – Jenseits aller Tabus
Eine Frau muss abtauchen, im Zeugenschutzprogramm des FBI, da ihr Ehemann als Waffenhändler gefasst worden ist. Vollkommen logisch gerät sie in Orgien und lernt sich sexuell neu kennen. Nicht so wahnsinnig spannend.

Cherry Adair – Nimm mich
Eine Frau will ein Kind. Und sie weiß auch von wem. Was sie nicht mit einberechnet hat ist, dass auf einmal Gefühle im Spiel sind. Ganz nette Unterhaltung, aber auch nicht herausragend.

Sandra Henke – Im Schatten der Lust
Ebenfalls ein Erotikbuch. Naomi lebt in einer langweiligen sexuell unerfüllten Beziehung. Bei einem Besuch auf dem Weingut ihrer Familie ändert sich ihr Leben, ihr wird bewusst, was ihr fehlt und sie arbeitet daran, es zu erreichen. Auch das ist ganz nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

Sandra Henke – Mädchenakademie
Noch ein Erotikroman. Ich bin auf der Suche nach guten Romanen dieser Art, es findet sich nur leider sehr selten etwas. In diesem Fall, nunja, wer auf Internet und Schulmädchenspiele steht, kann hiermit ganz glücklich werden. Es gibt einen Geheimclub, dessen Aufgaben in sexuellen Abenteuern bestehen, am Schluss steht Sex mit einem begeherenswerten Mann als Trophäe an. Nebenbei wird noch wegen eines Todesfalls ermittelt.

Nicci French – Eisiger Dienstag
Der zweite Fall von Frieda Klein. Den ersten hatte ich bereits gelesen. Es ist ein ganz guter Krimi, ich mag die Story, die an den ersten Teil anknüpft und bin gespannt, wie es schlussendlich ausgeht. Und ich frage mich natürlich, wie die Liebesgeschichte zwischen Frieda und Sandy ausgeht, ob es irgendwann einmal gut wird.

Pola Kinski – Kindermund
Nachdem viel darüber gesprochen wurde: ich fand das Buch eindrucksvoll. Auch wenn ich nie irgendeinen Film mit Klaus Kinski gesehen habe, sondern immer nur Ausschnitte hier und dort: ich konnte mir recht gut vorstellen, wie das privat abgelaufen ist. Und gerade auch die Familienkonstellation mit Pola als ungeliebtem Kind in der neuen Ehe war natürlich ideal für den Vater, um sich an der Tochter zu vergehen, schließlich fand sie nirgends Schutz.

Carmen Stephan – Mal Aria
Ein ganz anderer Roman. Geschrieben aus der Sicht eines Moskitos, der eine junge Frau mit Malaria infiziert hat. Während dieser Moskito ihr Leiden beobachtet, macht er sich Gedanken über die Entwicklung der Menschheit, darüber, wie Malaria als Krankheit entdeckt und eingedämmt wurde und über das Leben und den Tod. Hin und wieder ein bisschen anspruchsvoll, aber nicht zu sehr.

Ken Follett – Sturz der Titanen/Winter der Welt
Seit Monaten liegen diese Romane auf meinem Kindle und endlich bin ich dazu gekommen, sie zu lesen. Und ja, es lohnt sich. Es beginnt 1914, in Wales. Und es sind drei Familien, die miteinander verknüpft werden, deren Schicksale miteinander zu tun haben. Sturz der Titanen spielt vom Vorfeld/Beginn des ersten Weltkrieges bis zu dessen Ende. Winter der Welt dann etwa mit der Machtergreifung Hitlers bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
Ich mochte es, wie Ken Follett hier anhand mehrerer Familiengeschichten die Erlebnisse dieser Epoche schildert, so wird es viel lebendiger. Und meine Befürchtung im zweiten Band, dass es nur um Nazi-Deutschland ginge, von dem ich genug gehört habe, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.
Wer gerne historische Romane liest, sollte über diese Trilogie nachdenken.

Sabine Thiesler – Der Menschenräuber
Jonathans Tochter kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Das verwindet er nie, wandert nach Italien aus. Letztendlich fasst er aber den Plan, sich an dem Unfallfahrer zu rächen und wie anders könnte man das tun, als ihm sein Kind zu rauben? Kann man lesen, ist durchaus spannend, aber kein Krimi-Highlight.

Sabine Thiesler – Bewusstlos
Den dritten Krimi von Sabine Thiesler, den ich lese und ich beginne ein Muster zu erkennen. Es geht immer um einen Täter aus einer dysfunktionalen Familie, mit einer tragischen Kindheit oder tragischen Familiengeschichte, dessen Gestörtheit irgendwann eskaliert und in Mord resultiert. Auch in diesem Fall gibt es wieder eine Verbindung von Deutschland nach Italien, auch der italienische Polizist aus ihren ersten zwei Büchern spielt wieder eine Rolle. Es ist nicht so sehr meins, auch wenn man es ganz gut lesen kann.

Jean de Berg – Geschichte einer Obsession
Ein klassischer Erotikroman. Jean trifft auf Claire, die in Begleitung ihrer Sklavin Anne ist. Es entwickelt sich ein sm-iges Dreiecksverhältnis, wobei Jean relativ passiv wirkt und einfach geschehen lässt. Mir zu französisch, zu wenig geschehend, zu wenig Innenperspektive von Claire und Anne. Allerdings ein paar nette Szenen drin, z.B. in einem botanischen Garten mit einer Blume.

Ulrich Wickert – Neugier und Übermut
Ulrich Wickert erzählt Anekdoten aus seinem Leben. Wie er zu seinem Beruf gekommen ist, was er dabei alles erlebt hat. Ein unterhaltsames Sachbuch.

Eva Mozes Kor – Ich habe den Todesengel überlebt
Ein Buch über einen Aspekt des Nationalsozialismus, über den nicht soviel berichtet wird. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Miriam gerät Eva in die Hände von Josef Mengele, während die restliche Familie in Ausschwitz umgebracht wird. Sie will überleben und sie will, dass ihre Schwester überlebt – und trotz widriger Umstände gelingt ihr das. Es wird nicht besonders dramatisch beschrieben, was ihr alles widerfährt, eher nüchtern und sachlich und gerade das macht es so erschreckend.

Antonia Michaelis – Jenseits der Finsterbach-Brücke
Auch bei diesem Buch tue ich mich schwer, es einzusortieren. Es macht manchmal den Eindruck, Fantasy sein zu können, aber dieser Eindruck ändert sich am Ende des Buches, wo alles aufgeklärt wird.
Lasse wohnt im Norderwald, in einer idyllischen Gegend, wo es nichts Böses gibt. Eines Tages entdeckt er aber ein Loch in der Mauer und trifft Joern. Der kommt aus der Schwarzen Stadt und da ist es ganz und gar nicht idyllisch. Sie freunden sich an, verbringen viel Zeit miteinander und nach und nach wird klar, inwiefern ihre Leben miteinander verbunden sind.

Eowyn Ivey – Das Schneemädchen
Ein herzerwärmender Roman über die Sehnsucht nach einem Kind und was die Liebe alles möglich macht. Mabel und Jack haben keine Kinder, darum wandern sie nach Alaska aus und versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen. Es ist gar nicht so einfach, der Natur all das abzutrotzen, was sie benötigen, aber es gelingt mehr schlecht als recht. Eines Abends, nachdem der erste Schnee gefallen ist, taucht zwischen den Bäumen ein kleines Mädchen auf. Mabel erinnert sich daran, dass sie ein Märchen las, in dem es darum ging, dass ein Mädchen aus Schnee zum Leben erwacht. Aber ist das hier auch so oder handelt es sich um ein wirkliches Mädchen? Wunderbar bezaubernd.

Sandra Henke – Alphawolf/Alphavampir/Alphaluchs
Ein erotischer Liebesroman mit übersinnlichen Wesen, nämlich Gestaltwandlern und Vampiren. Natürlich sind diese Wesen grandiose Liebhaber, ein bisschen Drama gehört dazu, aber schlussendlich findet doch jede*r, was ihm gebührt. Ganz okay, kann man zumindest mal lesen, wenn man Langeweile hat.

Sylvia Day – Crossfire. Versuchung.
Oh Gott. Der neue Band einer Trilogie, die sehr an Shades of Grey angelehnt ist. Es scheint sich zu bewähren, Milliardären vor die Füße zu fallen, dann verlieben sie sich nämlich. Aber im Gegensatz zu SoG sind hier wenigstens beide Hauptpersonen vorgeschädigt durch sexuellen Missbrauch (was der Beziehung nicht so gut tut), es gibt einen schwulen besten Freund, eine stalkende Mutter, der Milliardär hat einen bösen Bruder und nicht zuletzt gibt es die unzähligen Groupies. Ich fand SoG ja durchaus unterhaltsam, wenn man sich nicht zuviel verspricht – aber noch einmal die gleiche Geschichte muss ich dann doch nicht lesen.

Simone Elkeles – Du oder die große Liebe
Der dritte Band der „Du oder…“ Reihe. Wie üblich mit einem der Fuentes-Brüder, der an der Schule auf ein Mädchen trifft, das ihn fasziniert. Wie üblich gibt es ein wenig Streit, Drama, Probleme mit der Latino Blood-Gang – aber alles wird gut. Jugendroman-Liebesgeschichte, abwechselnd aus beiden Perspektiven geschildert.

Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte
Erst drei, dann vier Freunde, die ihre Jugend miteinander verbringen. Einer hat eine Freundin, die sich trennt – und daraufhin mit einem der anderen zusammenkommt. Bis derjenige sich irgendwann umbringt. Und der Erzähler fragt sich, warum das geschehen ist, analysiert seine Beziehung zu dieser Dame und versucht das Rätsel zu lösen, warum die Mutter dieser Frau ihm etwas vererbt hat. Und wie an die Tagebücher des Toten kam, um ihm diese zu vererben.

Rebecca Gable – Hiobs Brüder
Ein historischer Roman. England, zu Zeiten eines Bürgerkriegs. Es wird sich um den Thron gestritten. Währenddessen gibt es eine Insel, auf die Menschen mit Psychosen, Epilepsie und dergleichen gesperrt werden, um sie von der normalen Bevölkerung fernzuhalten. Durch einen Sturm befreit gelingt ihnen die Flucht. Die Frage ist, was wird nun aus ihnen? Und was ist ihre Geschichte?
Wenn man historische Romane mag, finde ich Rebecca Gable eigentlich immer gut. Das Buch hier war mir allerdings ein bisschen zu kurz, zu sehr auf eine Person konzentriert, wo mich doch auch die Lebensgeschichte der anderen interessiert hätte.

Gayle Forman – Wenn ich bleibe
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ein Mädchen verliert bei einem Autounfall ihre gesamte Familie, wird selbst schwer verletzt und liegt im Koma. Sie bzw. ihr Geist bekommt aber mit, was um sie herum geschieht und ihr ist bewusst, dass sie die Wahl hat. Gibt sie dem Schmerz nach, folgt ihrer Familie in den Tod? Oder kämpft sie und versucht damit zu leben?

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